Im Leben und im Beruf geht nicht immer alles glatt. Und gerade ab 40 sollte man prüfen, ob man für die Rente genug zurückgelegt hat. Eine private Rentenversicherung bietet genug Flexibilität und Renditechancen, damit man sich über die Altersvorsorge keine Sorgen mehr machen muss.
Private Altersvorsorge ab 40
Als Grafikdesigner sitzt Johannes abends meistens lange am Schreibtisch. Neben der Arbeit kommen in letzter Zeit noch die Sorgen hinzu. Seit er 25 ist, hat er fast immer Vollzeit gearbeitet. Aber hat er dabei auch ausreichend fürs Alter vorgesorgt? Wird seine Rente reichen, damit er nach so vielen Jahren Arbeit seinen Lebensstandard im Alter einigermaßen halten kann? Bei solchen Unsicherheiten helfen oft konkrete Zahlen. Deshalb rechnet Johannes nach.
Altersvorsorge ab 40: den Ruhestand komfortabel absichern
Vor kurzem ist er 40 geworden – ein runder, aber eben auch etwas beunruhigender Geburtstag. Bis zur Rente muss er noch rund 27 Jahre arbeiten, mindestens. Und Johannes weiß, dass seine gesetzliche Altersvorsorge allein nicht reichen wird, um seinen Lebensstandard auch im Ruhestand beibehalten zu können.Das gesetzliche Rentenniveau liegt aktuell bei rund 48 Prozent und ist mit dem Rentenpaket 2025 zunächst bis 2031 auf diesem Niveau gesetzlich abgesichert. Für die Zeit danach rechnet der Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung damit, dass es schrittweise auf rund 46 Prozent sinkt. Das Rentenniveau beschreibt das Verhältnis zwischen der Höhe einer Rente und dem durchschnittlichen Einkommen eines Arbeitnehmers, wobei der Berechnung 45 Beitragsjahre zu Grunde gelegt werden.
Dabei ist laut Fachleuten zu erwarten, dass zwischen dem früheren Einkommen und der Rente eine deutliche Versorgungslücke entsteht, die es durch eine private Rentenversicherung zu schließen gilt. Stiftung Warentest beispielsweise empfiehlt, 80 Prozent des letzten Netto-Gehalts für den Ruhestand einzuplanen. 100 Prozent oder sogar etwas mehr wären ideal, um sich auch im Alter weiterhin Hobbys, einen schönen Urlaub oder Dinge zu leisten, die das alltägliche Leben erleichtern. Denn eine gute Vorsorge sollte gerade im Alter auch etwas mehr Komfort ermöglichen.
Volle Flexibilität und gute Renditechancen
Eine private Altersvorsorge hat den Vorteil, dass man flexibel über Beitragszahlungen bestimmen kann. Monatliche Beiträge, aber auch einmalige größere Beträge können in die Vorsorge fließen. Darüber hinaus versprechen fondsgebundene und professionell gemanagte Rentenangebote gute Renditechancen, gerade weil man ab 40 bis zur Rente noch einige Jahre einzahlen kann.
Bei der Organisation und Auszahlung der privaten Rentenversicherung gibt es verschiedene Modelle. Ist der Ruhestand schon bald in Sicht, ergibt eine Sofortrente Sinn, bei der man einen einmaligen Betrag einzahlt und danach sofort monatliche Bezüge erhält. Mehr Informationen über die Altersvorsorge mit Sofortrente finden Sie in unserem Ratgeber-Beitrag zur Rente gegen Einmalbetrag. Die häufigere Variante ist die sogenannte aufgeschobene Rentenversicherung. Hier zahlt man monatliche Beiträge und bekommt nach Renteneintritt monatliche Auszahlungen. Eine private Rentenversicherung lässt sich nicht nur flexibel organisieren, sondern hat auch steuerliche Vorteile: Die Steuer wird auf die erwirtschafteten Kapitalerträge erhoben und fällt umso geringer aus, je später die Rente ausgezahlt wird. Ab 65 Jahren sind es beispielsweise nur 18 Prozent.
Sind Aktien nicht riskant?
Sorgen darüber, dass die Erträge seiner Altersvorsorge an der Börse verloren gehen, muss Johannes sich nicht machen. Im Gegenteil: In den letzten 25 Jahren bot der Aktienmarkt pro Jahr eine Rendite von durchschnittlich sieben bis neun Prozent, und die Verlustrisiken liegen bei einer verteilten Aktienanlage nach 15 Jahren bei nahezu null Prozent. Mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung mit Garantie, die Johannes bei der EUROPA abgeschlossen hat, muss er sich also über die Altersvorsorge keine Sorgen mehr machen. So nutzt der 40-Jährige die Möglichkeiten der Kapitalmärkte, ohne zugleich auf eine garantierte Mindestrente zu verzichten.
Altersvorsorge ab 40: den Ruhestand komfortabel absichern
Neben der klassischen und der fondsgebundenen Rentenversicherung kommt ab dem 1. Januar 2027 eine neue, staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge hinzu: das Altersvorsorgedepot. Es wird die bisherige Riester-Förderung ablösen und die Renditechancen einer fondsbasierten Anlage mit staatlichen Zulagen verbinden. Vorgesehen sind nach aktuellem Stand der Reform eine Grundzulage von bis zu 540 Euro pro Jahr sowie 300 Euro je Kind. Wer wie Johannes mit 40 einsteigt, hat bis zum Ruhestand noch rund 27 Jahre Zeit, in denen Einzahlungen, Zulagen und Wertentwicklung zusammenwirken können.
Gerade für preisbewusste Sparer ist dabei die Verwaltungskostenquote entscheidend: Weil die EUROPA als Direktversicherer besonders niedrige Verwaltungskosten hat, bleibt mehr vom eingezahlten Geld für die Rendite. Einen Überblick, wie das Altersvorsorgedepot funktioniert und wie hoch Ihre Förderung ausfallen kann, finden Sie auf unserer Seite zum Altersvorsorgedepot der EUROPA. Wie es im Detail funktioniert, welche Zulagen es gibt und für wen es sich eignet, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Altersvorsorgedepot. Da einzelne Detailregelungen bis zum Marktstart am 1. Januar 2027 noch konkretisiert werden, lohnt sich dort ein Blick auf die laufend aktualisierten Informationen.
Bei der EUROPA Versicherung fühlt sich Johannes gut aufgehoben, denn ihre fondsgebundene Rentenversicherung wurde von Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt (Finanztest 6/2025). Die persönliche Beratung durch die EUROPA hat zudem dafür gesorgt, dass Johannes am Schreibtisch in Zukunft wichtigere Dinge erledigen und ganz entspannt seinen Feierabend genießen kann.
Häufige Fragen zur Altersvorsorge ab 40
Lohnt sich eine private Altersvorsorge ab 40 überhaupt noch?
Ja. Bis zum regulären Rentenbeginn bleiben ab 40 noch rund 25 bis 27 Jahre Zeit, in denen Beiträge, Zulagen und Wertentwicklung zusammenwirken können. Weil das gesetzliche Rentenniveau bei rund 48 Prozent liegt und mit dem Rentenpaket 2025 zunächst bis 2031 abgesichert ist, danach aber voraussichtlich schrittweise auf rund 46 Prozent sinkt, entsteht für die meisten eine Versorgungslücke. Genau diese lässt sich mit einer privaten Vorsorge schließen.
Wie viel sollte ich ab 40 monatlich für die Altersvorsorge zurücklegen?
Als Orientierung empfiehlt Stiftung Warentest, rund 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens für den Ruhestand einzuplanen. Wie hoch Ihr monatlicher Beitrag konkret sein sollte, hängt von Ihrem Einkommen, Ihren bereits bestehenden Ansprüchen und Ihrem Wunschruhestand ab. Ein flexibler Vertrag hat den Vorteil, dass Sie Beiträge später an Ihre Lebenssituation anpassen und bei Bedarf Sonderzahlungen leisten können.
Welche Altersvorsorge ist ab 40 die Beste?
Eine pauschal beste Lösung gibt es nicht, entscheidend sind Flexibilität, Renditechancen und Kosten. Für viele eignet sich ab 40 eine fondsgebundene Rentenversicherung, weil sie die Renditechancen der Kapitalmärkte mit einer garantierten lebenslangen Rente verbindet. Ab 2027 kommt mit dem staatlich geförderten Altersvorsorgedepot eine weitere geförderte Option hinzu. Wichtig ist ein Anbieter mit niedrigen Verwaltungskosten, denn davon hängt ab, wie viel vom eingezahlten Geld tatsächlich für die Rendite bleibt.
Ist eine fondsgebundene Rentenversicherung ab 40 nicht zu riskant?
Über längere Zeiträume gleichen sich Kursschwankungen an den Kapitalmärkten in der Regel aus. Wer ab 40 noch rund 25 Jahre anspart, hat einen ausreichend langen Anlagehorizont. Mit einer Garantiekomponente lässt sich das Risiko zusätzlich begrenzen, ohne ganz auf die Renditechancen der Kapitalmärkte zu verzichten.
Was ändert sich 2027 mit dem Altersvorsorgedepot?
Zum 1. Januar 2027 wird das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot die bisherige Riester-Förderung ablösen. Vorgesehen sind nach aktuellem Stand der Reform eine Grundzulage von bis zu 540 Euro pro Jahr sowie 300 Euro je Kind. Da einzelne Detailregelungen bis zum Marktstart noch konkretisiert werden, lohnt sich ein Blick auf die laufend aktualisierten Informationen im Ratgeber zum Altersvorsorgedepot.
Kann ich die staatliche Förderung mit 40 noch nutzen?
Nach aktuellem Stand der Reform ist die Förderung des Altersvorsorgedepots nicht an ein Höchstalter beim Einstieg gebunden. Grundzulage und Kinderzulage stehen also auch beim Einstieg mit 40 zur Verfügung. Nur der einmalige Junge-Leute-Bonus von 200 Euro ist für den erstmaligen Abschluss vor dem 25. Geburtstag vorgesehen.
Stand: 31.08.2026. Alle Angaben ohne Gewähr.