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Mit dem Auto in den Sommerurlaub: So gelingt die Reise im Pkw

  • Vor der Reise in den Sommerurlaub sollten Sie prüfen, ob Ihr Auto von der Bremse bis zur Scheibenwischanlage technisch in Schuss ist.
  • Zur Autoversicherung bei einer Auslandsreise sollte unbedingt ein Kfz-Schutzbrief gehören.
  • Tipps, wie Sie das Auto richtig packen und es allen während der Fahrt gutgeht – auch bei Sommerhitze im Auto.

Veröffentlicht am:

22.04.2022 | 11:14:06

Fast 50 Prozent der Deutschen fahren mit dem Auto in den Sommerurlaub. Planen Sie Ihren Trip gut: Was Ihre Kfz-Versicherung leisten sollte, wie Sie das Auto richtig packen und welche Infos für Sie unterwegs nützlich sind, lesen Sie in diesem Ratgeber.

Die Koffer sind gepackt und im Auto verstaut, die Autobatterie ist aufgeladen, die Route steht, es kann losgehen. Sie steigen ein und wollen den Motor starten – und es passiert nichts. So sollte kein Sommer­urlaub mit dem Auto beginnen ...

Theoretisch kann dieses Pech eine Menge Menschen in Deutschland treffen: Der Pkw ist hierzulande das beliebteste Verkehrsmittel, um in den Urlaub zu fahren. Rund 50 Prozent der Deutschen entscheiden sich laut Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) dafür. Im Pandemiesommer 2021 lag der Anteil noch höher.

Mietwagen im Ausland: Das sollten Sie beachten

Wenn Sie am Urlaubsort einen Mietwagen buchen möchten, sollten Sie vorab und vor Ort folgende Dinge beachten:

  • Checken Sie, welche Versicherungen im Mietpreis enthalten sind und wie hoch im Schadenfall Ihre Selbstbeteiligung ist. Weniger Stress haben Sie, wenn Sie die Selbstbeteiligung gegen einen im Vergleich geringen Aufpreis ausschließen. 
  • Vergewissern Sie sich bei der Übergabe, dass das Auto in einwandfreiem Zustand und der Tank voll ist und dass alle gebuchten Extras vorhanden sind. Dabei sollte ein Mitarbeitender der Mietwagenfirma anwesend sein. Scheuen Sie sich nicht, Fotos von bereits vorhandenen Schäden zu machen. Achten Sie darauf, dass jede Schramme auf dem Mietwagenprotokoll vermerkt ist.
  • Die meisten Mietwagenanbieter verlangen für den Abschluss eines Mietvertrags eine Kreditkarte.  Prepaid-Kreditkarten ohne eigenen Kreditrahmen werden oft nicht akzeptiert. 
  • Je nach Alter des Fahrers oder der Fahrerin können andere Mietbedingungen greifen, zum Beispiel beim Mindestalter. Wer noch nicht 25 Jahre alt ist, muss häufig eine Zusatzversicherung für Fahranfänger mitabschließen und nachweisen, dass er oder sie bereits über ein oder zwei Jahre Fahrerfahrung verfügt. Ab dem Alter von 75 Jahren kann es passieren, dass Sie keinen Mietwagen bekommen bzw. dafür ein ärztliches Attest über Ihre Fahrtüchtigkeit benötigen. 
  • Sollten Sie einen Unfall haben, sind Sie laut Mietvertrag in der Regel verpflichtet, die Polizei zu rufen –auch wenn es sich nur um eine kleine Schramme handelt.
  • Bußgelder tragen Sie als Mieter des Fahrzeugs. Hinzu kommt eine Bearbeitungsgebühr der Mietwagenfirma. Achtung: Knöllchen und Co. sind im Ausland oft sehr viel teurer als in Deutschland.

Checkliste Technik: Ist Ihr Auto fit für den Sommer­urlaub? 

Zu einem reibungslosen Start in den Sommerurlaub mit dem Pkw gehört eine gute Vorbereitung. Vor allem technisch sollte Ihr Auto bestens in Schuss sein. Diese Checkliste hilft Ihnen, die Fahrt gut vorzubereiten:

  • TÜV: Schauen Sie noch mal nach, wie lange Ihr Pkw noch TÜV hat. Bei Reiseantritt sollte die Haupt­untersuchung / Plakette gültig sein und nicht währenddessen auslaufen.
  • Die Basics: Liegt die letzte Inspektion Ihres Autos schon eine Weile zurück, sollten Sie sich vergewissern, dass Reifen, Batterie, Bremsen, Licht und Motor funktionieren. Vereinbaren Sie dafür eventuell rechtzeitig einen Termin in Ihrer Werkstatt.
  • Klimaanlage: Wenn die Temperaturen hoch sind, kann die Auto­fahrt schnell unerträglich werden – vor allen Dingen, wenn jeder Platz besetzt ist. Die Klimaanlage darf jetzt nicht schwächeln und der Filter sollte neuwertig sein. 
  • Scheibenwischanlage: Sie sollte aufgefüllt sein, am besten mit einem speziellen Sommer-Scheibenreiniger. Checken Sie auch, ob die Scheibenwischerblätter noch in Schuss sind.
  • Wasser und Öl: Auch wenn Ihr Auto vor kurzem in der Werkstatt war, sollten Sie sich in den Tagen vor der Abreise kurz die Zeit nehmen, den Stand von Motoröl und Kühlwasser zu checken.
  • Stoßdämpfer: Auf der Fahrt in den Urlaub ist ein Auto in der Regel pickepackevoll. Hinzu kommen die Insassen im Fahrzeug. Stellen Sie sicher, dass die Federung Ihres Pkw das gut ausgleicht.

Checkliste: Das sollten Sie vor jeder längeren Autofahrt tun

Mit Hilfe dieser Liste starten Sie gut vorbereitet in Ihre Urlaubsreise mit dem Pkw:

Autotechnik: Funktionen überprüfen
» Reifen
» Bremsen
» Ölstand
» Kühlwasserstand
» Klimaanlage
» Scheinwerfer
» Innenbeleuchtung
» Autobatterie
» Zündkerzen
» Luftfilter
» Scheibenwischer
» Bremsflüssigkeit

Technik: Auf Pannen vorbereitet?
» Erste-Hilfe-Kasten (achten Sie auch auf das Verfallsdatum!)
» Reserverad und Autoheber
» Starthilfekabel
» Abschleppseil
» Reservekanister
» Warndreieck
» Warnwesten
» Ersatzglühbirnen

Unterlagen
» Führerschein
» Versicherungsunterlagen inkl. Hotline
» Serviceheft und Garantieunterlagen
» Kfz-Schutzbrief
» Grüne Versicherungskarte

Im Auto
» Proviant und Getränke
» Sonnenbrille
» Sonnenschutz
» Spiele
» Hörspiele
» Spuckbeutel
» Wechselkleidung
» festes Schuhwerk
» Nackenkissen

Autoversicherung: Der Kfz-Schutzbrief ist ein guter Reisebegleiter

Der Kfz-Schutzbrief sichert Sie bei Pannen und Unfall im In- und Ausland ab und ist damit eine sinn­volle Ergänzung zur Kfz-Haftpflicht- und Kasko­versicherung. Denn: Werden Sie in einen Unfall verwickelt, geht es nicht nur darum, eventuelle Sach- und Personen­schäden zu regeln, sondern auch um schnelle Unter­stützung wie einen Abschlepp­dienst oder die Kosten­übernahme für Über­nachtungen, bis es weiter­gehen kann. Der Kfz-Schutz­brief kostet nicht viel, macht in solchen Situationen aber einen Riesen­unterschied. Gerade unterwegs im Ausland ist er Gold wert.

Unser Tipp: Der Kfz-Schutz­brief der EUROPA bietet Ihnen ein Extra an Sicher­heit mit umfangreichen Leistungen zum Beispiel bei Panne, Unfall, Ersatzteil­versand, Kranken­rück­transport, Kinder­rückholung, Kranken­besuch – sowohl im Urlaub als auch im Alltag.

Gut zu wissen: Hier gilt die „Grüne Karte“

Verreisen Sie mit Ihrem Fahrzeug in ein anderes Land, benötigen Sie auch dort Versicherungsschutz. Der Kfz-Schutzbrief deckt in erster Linie Reisen in das europäische Ausland und innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten vollständig ab. In welchen außereuropäischen Ländern außerdem Versicherungsschutz besteht, können Sie auf der Grünen Karte ablesen. 

Eigentlich ist die Grüne Karte dort nicht erforderlich, wo das Kennzeichenabkommen gilt, also in allen EU-Ländern. Dort gilt das amtliche Kennzeichen des Wagens als alleiniger Versicherungsnachweis.
Folglich muss die Grüne Karte in allen EU-Ländern sowie auch in Andorra, Monaco, Norwegen, Island, der Schweiz und Liechtenstein eigentlich nicht mehr mitgeführt werden.

Vorgeschrieben ist die Grüne Karte hingegen bei Reisen in folgende Länder: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Iran, Irak, Israel, Marokko, Nordmazedonien, Moldawien, Tunesien, Türkei und Ukraine.

Es ist aber sinnvoll, sie immer im Auto aufzubewahren. Sie gilt im Ausland als Versicherungsnachweis für die Kfz-Haftpflicht Ihres Fahrzeuges und erleichtert häufig die Abwicklung eines Schadensfalls. Die Karte können Sie kostenlos bei Ihrem Versicherer beantragen. Übrigens: Offiziell heißt die Grüne Karte „Internationale Versicherungskarte für Kraftverkehr“. 

Autoversicherung bei Auslandsreisen: Auch das sollten Sie beachten

Es gibt noch weitere Versicherungsleistungen, die Sie auf Reisen im Ausland mit Ihrem Pkw schützen: 

  • Sie reisen im Ausland nicht in Ihrem eigenen Pkw? Dann ist eine Mallorca-Deckung empfehlenswert. Sie erweitert Ihren Versicherungsschutz für im europäischen Ausland gemietete Pkw, Krafträder oder Campingfahrzeuge. Bei der EUROPA ist die Mallorca-Deckung im Komfort-Tarif enthalten.
  • Der Auslandschadenschutz der EUROPA greift, wenn Sie im Ausland unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten. Mit dieser zusätzlichen Leistung ersparen Sie sich jeglichen Ärger mit der ausländischen Versicherung. Denn: Ihren entstandenen Schaden reguliert die EUROPA nach den in Ihrem Kfz-Versicherungsvertrag abgesicherten Deckungssummen. 

Wir haben für Sie alle wichtigen Informationen rund um die Versicherung eines Fahrzeugs in einem Ratgeber-Beitrag zusammengefasst.

Besser nicht: Autofahren mit Sandalen

Welches Schuhwerk Sie bei einem Unfall tragen, kann versicherungstechnisch Bedeutung haben. Wenn es draußen heiß ist, zieht man sommerliche Schuhe wie Sandalen an – logisch. Aber: Wenn Sie während der Autofahrt plötzlich heftig bremsen müssen, kann Ihr Fuß beim Tritt auf das Bremspedal abrutschen und Sie bringen Ihr Auto möglicherweise nicht rechtzeitig zum Stehen. Wie sieht die Rechtslage dazu aus? Grundsätzlich verbietet die Straßenverkehrsordnung es nicht, am Steuer Sandalen zu tragen. Jedoch existieren bereits Gerichtsurteile, die Autofahrenden das Tragen von Flip-Flops und Co. bei einem Unfall als grobe Fahrlässigkeit ausgelegt haben. Auch Ihr Kfz-Versicherer könnte vor diesem Hintergrund eine Kostenübernahme ablehnen.

Unser Tipp: Tragen Sie auch an heißen Tagen festes Schuhwerk, wenn Sie sich ans Steuer setzen, zum Beispiel atmungsaktive Turnschuhe.
 

Die beliebtesten Autoreiseziele in Europa

Der ADAC hat im Jahr 2021 auf Basis von knapp 380.000 ADAC-Urlaubs-Routenplanungen ausgewertet, wohin die Deutschen am liebsten mit dem Auto verreisen. Das sind die Top Ten der beliebtesten Auto-Reiseziele:

  1. Deutschland
  2. Italien
  3. Türkei
  4. Kroatien
  5. Österreich
  6. Frankreich
  7. Griechenland
  8. Schweiz
  9. Spanien
  10. Polen

Das gehört bei Ihrer Autofahrt in den Sommerurlaub ins Gepäck

Strandzelt, Surfbrett, Buddelsachen: Für eine Autoreise zu packen, ist immer eine Herausforderung. Wenn Sie mit dem Pkw in den Sommerurlaub fahren, sollten Sie diese Dinge auf keinen Fall vergessen:

  • Verbandskasten: Er ist Pflicht, um im Notfall zum Beispiel Verbandsmaterial zur Hand zu haben. Seit 2022 gehören auch zwei Mund-Nasen-Bedeckungen in den Erste-Hilfe-Kasten. Packen Sie den Verbandskasten so, dass Sie ihn jederzeit gut erreichen können.
  • Warndreieck: Auch das sollte nicht unter Koffern begraben sein, damit Sie es gegebenenfalls aufstellen können, um eine Unfallstelle zu sichern.
  • Warnweste: Eine Warnweste pro Fahrer, die das europäische Kontrollzeichen EN 471 aufweist, ist Pflicht. Ratsam ist es allerdings, jeweils eine Warnweste pro Insasse mitzuführen.
     

Praktische Reisehelfer: Apps für den Sommerurlaub

Andere Länder, andere Verkehrsregeln, andere Tankstellenpreise. Gut, dass es Apps gibt, mit deren Hilfe Sie auch bei Ihrer Autoreise ins Ausland bestens informiert sind. Hier einige Beispiele:

  • „Mit dem Auto ins Ausland“: Dieses kostenlose Informationsangebot des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland (EVZ) gibt es als App fürs Smartphone oder als Web-Version. Dort können Sie die Länder, die auf Ihrer Reiseroute liegen, eingeben und erhalten detaillierte Infos zu Themen wie Verkehrsregeln, Diebstahl, Maut, Zoll oder zu Dokumenten, die Sie dabeihaben sollten. Auch die Themen Lademöglichkeiten für Elektroautos und Schlichtungs­stellen in Europa bei Problemen mit Autovermietern oder der Autowerkstatt im EU-Ausland werden behandelt.
  • Tanken im Ausland: Auf den Websites der Automobilclubs finden Sie Infos darüber, wie viel Benzin und Diesel in Ihrem Reiseland kosten. Manche bieten auch spezielle Apps an, mit denen Sie nach Tankstellen in Ihrer Nähe suchen können.
  • Staus umfahren: Wenn Sie unterwegs nicht im Stau steckenbleiben möchten, sollten Sie sich eine App zulegen, die auch im Ausland in Echtzeit auf Verkehrs­störungen reagiert. Übrigens: Wenn Sie nicht am Hauptreisetag in die Ferien starten, sondern ein oder zwei Tage warten, ist mit Sicherheit weniger los. 
     

Routenplanung: Machen Sie schon die Fahrt zum Urlaubserlebnis

Wenn Sie mit dem Auto in den Sommerurlaub fahren, kommen für die Fahrt schnell mehrere hundert oder sogar tausend Kilometer zusammen. Damit Sie während der Fahrt nicht dauernd an diese lange Strecke denken, planen Sie einfach einen oder mehrere Zwischenstopps in interessanten Städten ein. Zwischenstopps können Sie in der Regel bequem in der Navigation in Ihre Gesamtroute einfügen. Auf diese Weise ersparen Sie es sich selbst und Ihren Mitreisenden, völlig gerädert am Zielort einzutreffen. Gerade für Familien macht es Sinn, zusätzliche Übernachtungen auf dem Weg einzuplanen.  
 

In diesen Ländern wird eine Mautgebühr fällig

In der Europäischen Union müssen Sie in acht Mitgliedsländern eine streckenbezogene Maut zahlen. Dazu gehören:
» Frankreich
» Griechenland
» Irland
» Italien
» Kroatien
» Polen
» Portugal 
» Spanien 

Mautregelungen gelten zudem in diesen europäischen Ländern für Fahrten auf Autobahnen wie auch auf Schnellstraßen. Die Vignetten gelten unterschiedlich lange: 
» Bulgarien
» Österreich
» Rumänien
» Schweiz
» Slowakei
» Slowenien
» Tschechien 
» Ungarn

In diesen Nicht-EU-Ländern müssen Sie ebenfalls Maut nach Entfernung zahlen:
» Bosnien-Herzegowina
» Großbritannien
» Nordmazedonien
» Norwegen
» Serbien
» Türkei 
» Weißrussland 

Aufgepasst: Manche Länder erheben eine Sondermaut für Brücken, Tunnel oder Pässe. Machen Sie sich vor Reiseantritt schlau, welche Mautregelungen in Ihrem Reiseland oder auf dem Weg dorthin gelten und ob Sie sie eventuell digital erwerben können. Auch hier ist ein Besuch auf den Websites der Automobilclubs hilfreich.

Lange Autofahrten mit Kindern: So sorgen Sie für gute Stimmung

„Wann sind wir da??!“ Wer mit Kindern reist, weiß: Diese Frage kommt meistens früher als später. Auch hier hilft eine Routenplanung, die auf Abwechslung setzt. Außerdem zögern diese Tipps den Zeitpunkt der Frage hinaus:

  • Proviant: Packen Sie am besten zwei Taschen mit Proviant – die eine mit hand­lichen Snacks nehmen Sie mit nach vorne, die andere für eine ausführliche Rast kommt in den Koffer­raum. Achten Sie auf leicht verdauliche Snacks wie Gemüse­sticks oder selbst belegte Brote. Optimal ist alles, was nicht klebt, schmiert oder schmilzt. Getränke sollten ungesüßt und in geeigneten Behältern gereicht werden.
  • Entertainment: Neben Hör­spielen helfen Spiele gegen Lange­weile. Es gibt Reise­spiele mit magnetischen Spiel­figuren, die nicht beim Bremsen herunter­purzeln. Auch Klassiker wie „Ich packe meinen Koffer“ oder „Rate, welches Tier ich bin!“ wirken oft Wunder. Lieblings­spielzeuge oder Kuschel­tiere sollten Sie mit einer Schnur am Kinder­sitz festbinden, denn die fallen garantiert runter.
  • Bewegung: Legen Sie regelmäßig Pausen ein, damit sich Ihre Kinder die Beine vertreten können. Je jünger sie sind, desto häufiger sollten Sie anhalten. Zum Aus­toben am Rast­platz eignen sich zum Beispiel kleine Wett­rennen oder Seil­springen. Babys sollten die Möglich­keit bekommen, auf einer Decke zu krabbeln.

So kommen Sie mit dem Auto sicher durch die Sommerhitze

Wenn es heiß ist, kann die Konzentration im Straßenverkehr leiden. Achten Sie auf diese Verhaltensweisen, um auch bei Hitze sicher zu fahren:

  • Planen Sie auf längeren Fahrten zusätzliche Pausen ein, um sich zu regenerieren.
  • Trinken Sie viel Wasser. Aber Achtung: Stark gekühlte Getränke können den Kreis­lauf belasten.
  • Stellen Sie die Klima­anlage nicht zu kalt ein und nicht direkt auf Ihren Körper. Die Differenz zur Außen­temperatur sollte idealer­weise rund sechs Grad Celsius betragen.
  • Eine Sonnen­brille kann Ihre Augen bei starker Sonnen­strahlung entlasten. Für Auto­fahrende sind Brillen bis zur Blendschutz­kategorie 3 geeignet.
  • Ihr Auto hat sich nach einer Pause aufgeheizt? Dann lüften Sie es gründ­lich durch, bevor es weiter­geht. Damit sinkt die Temperatur schon etwas und Ihre Klima­anlage treibt den Verbrauch nicht ins Unermess­liche.
  • Für zusätz­liche Erfrischung (auch für die Laune) können eine Sprüh­flasche voller Wasser und ein Taschen­ventilator sorgen, mit deren Hilfe Sie frischen Wind ins Auto bringen. 

Ein wichtiger Hinweis: Kleine Kinder und Haus­tiere sollten Sie in der Sommer­hitze niemals, auch nicht für kurze Zeit, allein im Auto lassen! Immer noch wird unter­schätzt, wie schnell dadurch Lebens­gefahr entsteht.  
 

Hier geht es zu unserem Beitragsrechner, mit dem Sie ganz bequem Angebote für die Autoversicherung berechnen können.