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Ein Vater spielt mit seinem lachenden Sohn.

Risikolebensversicherung: Garant für gute Zeiten

  • Für wen eignet sich eine Risiko­lebens­versicherung?
  • Laufzeit, Versicherungs­summe und Co. – worauf Sie beim Abschluss einer Risiko­lebens­versicherung achten sollten.
  • Nach­versicherungs­garantie und Beitrags­dynamik – so flexibel ist die Risiko­lebens­versicherung
  • Was bieten Zusatz­leistungen und erweiterter Versicherungs­schutz?

Veröffentlicht am:

06.09.2021 | 14:00:00

Das Leben birgt viele Risiken. Mit kluger Vorsorge können Sie Ihre Angehörigen und Partner existenziell schützen. Die Risikolebensversicherung ist eine sinnvolle Versicherung, um finanziellen Schaden von Hinterbliebenen abzuwenden.

Es läuft einfach großartig! Tom und Nadine stoßen abends an: Die Baugrube für das neue Haus ist ausgehoben.
Gemeinsam haben die beiden Mittdreißiger einen Bauplatz ein paar Kilometer vor der Stadt gekauft, in der sie arbeiten. Der S-Bahn-Anschluss liegt fußläufig, die Familienplanung hat begonnen – und auch ihre beruflichen Aussichten sind hervorragend.
Tom und Nadine wissen, dass sie alles richtig gemacht haben. Doch ihnen ist auch ihre finanzielle Absicherung wichtig. Deshalb schließen sie eines Abends die Police für die Risikolebensversicherung ab.
Sicher, eine Reihe von Risiken müssen wir alle eingehen, wenn wir älter werden oder eine Familie gründen, wenn wir unsere Karriere vorantreiben oder ein Haus bauen. Aber das Gute ist: In vielen Fällen können wir uns durch kluges Handeln und sorgfältige Vorsorge gegen zu hohe Risiken absichern.

Eine stabile finanzielle Absicherung für den Todesfall

Die Risikolebensversicherung ist der ideale Garant für Sicherheit und Stabilität. Denn sie zahlt im Falle des Todes die Versicherungssumme komplett an die Hinterbliebenen aus. Und dieser Fall ist leider längst nicht so unwahrscheinlich, wie allzu große Optimisten denken: 2019 sind immerhin 15 Prozent der Menschen in Deutschland vor ihrem 65. Geburtstag gestorben (Quelle: Statista).

Risikolebensversicherung: Günstig und flexibel oder starr und teuer?

Es gibt viele Vorurteile über Versicherungen, die sich hartnäckig halten. Schauen Sie selbst: Die Risikolebensversicherung ist eine wichtige, flexible und günstige Versicherung für viele Lebenslagen.

In einer gut funktionierenden Ehe braucht nur der Hauptverdiener eine Risikolebensversicherung!
Das ist falsch: In einer Familie übernimmt jedes Mitglied Familien-Aufgaben und trägt damit zum gemeinsamen Lebensstandard bei. Kindererziehung, der Haushalt oder die Pflege von Angehörigen sind zwar Tätigkeiten, für die es äußerst selten ein Gehalt gibt. Aber im Todesfall müssen andere Familienmitglieder ihre Arbeitszeiten – mit entsprechendem Einkommensverlust – reduzieren, um die bislang unentgeltlich geleistete Arbeit zu übernehmen.

Die Risikolebensversicherung sollte so kurz wie möglich laufen, um den Beitrag niedrig zu halten.
Auch das ist nicht richtig: Denn die Versicherung sollte genauso lange laufen, wie das Versicherungsrisiko besteht. Es gibt viele Möglichkeiten, um die Versicherungssumme oder -dauer nachträglich flexibel anzupassen. Schwieriger kann es sein, sie zu erhöhen und zu verlängern.

Für einen niedrigen Versicherungsbeitrag sollte die Versicherungssumme möglichst gering bleiben.
Hier gilt wie bei der Versicherungsdauer: Die Versicherungssumme ist nur ein Aspekt, der die Höhe des Beitrags regelt. Ihre Höhe sollte vor allem von Ihrer familiären Situation abhängen. Seien Sie also nicht zu knauserig. Denn die Risikolebensversicherung kann flexibel gestaltet werden – auch wenn es darum geht, die Versicherungssumme später zu senken. Eine Erhöhung dagegen ist deutlich schwieriger. Stiftung Warentest empfiehlt das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens als Versicherungssumme.

Eine Risikolebensversicherung eignet sich nur für junge Familien.
Das ist nicht richtig, denn die Risikolebensversicherung ist ein günstiger und flexibler Allrounder, der generell schnell und unkompliziert eine vereinbarte Summe auszahlt, wenn die versicherte Person stirbt. Aus dem Grund ist die Risikolebensversicherung eine günstigste Form der Existenzsicherung für Familien, aber auch für Paare generell, für Alleinerziehende, für Immobilienkäufer und natürlich für Geschäftspartner.

Als Alleinerziehende benötige ich keine Risikolebensversicherung.
Diese Aussage ist leider ebenfalls falsch. Zwar ist bei vielen Alleinerziehenden das Geld knapp. Doch die Risikolebensversicherung ist eine günstige Möglichkeit, die eigenen Kinder finanziell für den Todesfall abzusichern. Versicherungssumme und Laufzeit sollten sich danach ausrichten, wie lange Ihre Kinder Schutz benötigen. Optionen zur Vertragsanpassung – wie eine Nachversicherungsgarantie oder Verlängerungsoption ohne Gesundheitsfragen – können von Anfang an vereinbart werden, das macht die spätere flexible Anpassung an neue Umstände einfacher. Und schließlich sollte für eine schnelle Bearbeitung im Todesfall ein Vormund bestimmt werden, falls der Nachwuchs noch nicht volljährig ist.

Eine Fläche.

Für wen eignet sich eine Risikolebensversicherung?

Der Tod eines Angehörigen stellt die Hinterbliebenen vor immense Probleme. Oft müssen laufende Ausgaben weiterbezahlt werden, zum Beispiel der Kredit für das Haus. Aus dem Grund ist die Risikolebensversicherung besonders für Familien, unverheiratete Paare und Haus- und Wohnungseigentümer geeignet, die ihre finanziellen Risiken absichern wollen.

Was kostet eigentlich eine Risikolebensversicherung?

Guter Versicherungsschutz für Gründer

Auch für Geschäftspartner ist die Risikolebensversicherung interessant: Für Johannes C. zum Beispiel. Der 46-jährige Informatiker hat vor kurzem mit einem Kollegen ein Unternehmen gegründet: Ein Startup, das Banken neue Online-Services vorschlägt. Anfangs haben die beiden Geschäftsführer nur überschaubare Ausgaben. Aber mit dem Erfolg wächst das Unternehmen: Büros, Angestellte und Material – die Kosten steigen schnell. Schließlich sichern Johannes und sein Partner die finanziellen Risiken durch eine Risikolebensversicherung ab. Sie wissen: Würde einer von ihnen sterben, könnte der andere das Unternehmen ohne die ausgeschüttete Versicherungssumme nicht mehr halten.

Gut zu wissen

Die Risikolebensversicherung ist eine günstige und flexible Form der Absicherung, um ein Unternehmen nach dem Tod des Geschäftsführers weiterzuführen und die eigene Familie zu schützen. Beispielsweise, weil der Betrieb finanzielle Ansprüche stellt.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis dank sorgfältiger Kalkulation

Eine Risikolebensversicherung weist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Wie hoch aber der Beitrag für eine Risikolebensversicherung ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Um eines aber kümmert sich die EUROPA selber: Sie legt bei vielen Versicherungen das Geld der Versicherten gewinnbringend an. So können die Gewinne aus diesen Anlagen anschließend die Beiträge niedrig halten. Das ist im Übrigen auch der Grund dafür, warum die Beiträge nur für ein Jahr im Voraus gültig sind. Sie werden ständig neu kalkuliert. Deshalb sind theoretisch auch höhere Beiträge denkbar – allerdings ist das in den vergangenen Jahren nicht vorgekommen. Das liegt daran, weil EUROPA zu den leistungsstärksten Lebensversicherern zählt. Die Zeitschrift WirtschaftsWoche hat in der Ausgabe 45/2020 die Finanzstärke und Leistungsfähigkeit der Versicherung analysiert: Mit 5 Sternen erhielt die EUROPA die Höchstnote.

Wie lange sollte eine Risikolebensversicherung laufen?

Eine Risikolebensversicherung läuft meist über Jahrzehnte, was absolut sinnvoll ist: Denn die Versicherung deckt Risiken so lange ab, bis das Risiko nicht mehr besteht und ein besonderer Schutz nicht mehr nötig ist. Beispielsweise, weil Tom und Nadine das Haus abgezahlt haben. Oder weil Kinder ihre Ausbildung bald beendet haben und nun auf eigenen Füßen stehen. Oder weil das Unternehmen von Johannes mittlerweile so gut läuft, dass andere Sicherungsmechanismen die Rolle der Risikolebensversicherung übernehmen können.
Das ist auch der Grund, weswegen eine Risikolebensversicherung so günstig ist: Weil Sie in der Regel den Ablauf Ihrer Versicherungslaufzeit erleben – und damit kein Geld ausgezahlt wird, können die Beiträge besonders niedrig bleiben.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Grundsätzlich gilt: Je kürzer der Vertrag läuft, desto niedriger sind die Beiträge. Allerdings ist es in der Praxis sinnvoll, Lebensrisiken über viele Jahre großzügig zu kalkulieren. Wer den Immobilienkauf auf Kante plant, kommt finanziell ins Trudeln, wenn unvorhergesehene Ereignisse eintreffen. Deswegen ist es auch ein Vorteil, die Risikolebensversicherung so flexibel zu gestalten: Es ist immer einfacher, sie zu kündigen, als nachträglich die Laufzeit zu verlängern.
Wie hoch die Beiträge zu einer Risikolebensversicherung sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Besonders wichtig ist die Höhe der Versicherungssumme. Um diese Versicherungssumme festzulegen, sollten Sie einfach einmal überschlagen, wie viel Geld monatlich fehlen würde, falls Sie oder Ihr Partner sterben.

Unser Tipp

Rechnen Sie ruhig großzügig. Denn auch hier zahlt sich die Flexibilität einer Risikolebensversicherung aus: Stellen Sie irgendwann fest, dass auch weniger Geld ausreichen würde, können Sie die versicherte Summe einfach senken. Schwieriger ist es, sie zu erhöhen.

Eine Versicherung für Immobiliendarlehen

Eine Möglichkeit, die Versicherungssumme anzupassen, ist die so genannte annuitätisch fallende Versicherungssumme: Die ist ein spezielles Angebot für die Baufinanzierung , denn Versicherungssumme und Beiträge sind an den Kredit gekoppelt, den Sie abzahlen. Die Versicherungssumme sinkt also mit der Restschuld des Kredits. Das macht die Beiträge niedriger.

Steuerliche Betrachtung der Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung hat viele steuerliche Aspekte. Das fängt schon dabei an, dass Sie die Beiträge in Ihrer Steuererklärung berücksichtigen können. Grundsätzlich sind Beiträge für die Risikolebensversicherung als Vorsorgeaufwendungen absetzbar. Dafür legen Sie dem Finanzamt die Beitragsbescheinigung der Versicherung bei. Die erhalten Sie meist automatisch zum Jahreswechsel.

Wird die Versicherungssumme ausgezahlt, fällt keine Einkommenssteuer an. Allerdings kann es sein, dass Ihre Angehörigen oder Ihr Partner Erbschaftssteuer zahlen müssen. Das hängt vom Versicherungsvertrag und der Person ab, die bezugsberechtigt ist.

Für unverheiratete Paare gibt es in diesem Fall eine bewährte Lösung: Eine Überkreuz-Versicherung. Denn wenn Ehepartner oder Kinder erben, fällt meist keine Erbschaftssteuer an, weil der Freibetrag recht groß ist. Anders bei unverheirateten Paaren. Sie entscheiden sich für eine Risikolebensversicherung über Kreuz. Dabei schließen beide eine Risikolebensversicherung ab, versichern aber jeweils den anderen Partner. Stirbt die versicherte Person, ist die Versicherungssumme kein Erbe, sondern die Leistung aus dem eigenen Vertrag – es wird also keine Erbschaftsteuer fällig.

Auch verheiratete Paare wie Tom und Nadine könnten eine solche Versicherung abschließen. Wenn sie beide reich sind und dem jeweils anderen ein umfangreiches Vermögen hinterlassen, sparen sie so möglicherweise viel Erbschaftssteuer.

Die Nachversicherungsgarantie bietet mehr Flexibilität

Eine Risikolebensversicherung bietet deswegen besonders viele Vorteile, weil sie günstig ist und flexibel. Deshalb passt sie so gut in unsere Zeit: Denn die Welt ist bunt. 6,5 Millionen Personen lebten 2019 ohne Trauschein zusammen. 2,1 Millionen davon hatten Kinder (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung). Heute gibt es eine Fülle von Partnerschaftsformen, die noch vor kurzem undenkbar waren.
Doch eines ist gleichgeblieben: Wer eine Partnerschaft eingeht, der möchte Vorsorge treffen. Das Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit hat nichts mit der Form der Partnerschaft zu tun, sondern ist ein urmenschliches Bedürfnis.

Scheidung oder Insolvenz – was passiert mit der Versicherung?

Das gilt auch, wenn sich die Lebensverhältnisse und damit die finanziellen Verpflichtungen ändern. Ehen, Geschäfts- oder Familiengründungen, Trennungen, Insolvenzen oder Todesfälle können dazu führen, dass die Risikolebensversicherung angepasst werden muss. Und das ist in der Regel gut möglich.
Aus dem Grund sind Nachversicherungsgarantien wichtig. Sie ermöglichen es, die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung zu verändern. Zum Beispiel, wenn Tom und Nadine ihr Haus fertiggestellt haben oder ein Kind bekommen.

Nachversicherungsgarantie für flexiblen Versicherungsschutz

Bei einer Risikolebensversicherung mit vereinbarter Nachversicherungsgarantie können Sie unter bestimmten Umständen die vereinbarte Versicherungsleistung ohne neue Risikoprüfung erhöhen. Ohne Anlass geht das bis zu drei Jahre nach Versicherungsbeginn. Anschließend knüpfen Sie die Erhöhung an bestimmte feste Ereignisse wie Ihre Heirat, Nachwuchs durch Geburt oder Adoption, Volljährigkeit und Scheidung oder Trennung. Aber auch finanzielle Entwicklungen können die einfache Nachversicherung ermöglichen: Wenn Sie auf einmal viel mehr verdienen, sich grundsätzlich beruflich verändern oder ein Haus oder eine Wohnung kaufen.

Ist ein gemeinsamer Vertrag für ein Paar sinnvoll?

Verheiratete Paare können sich oft über eine verbundene Risikolebensversicherung in einem gemeinsamen Vertrag absichern. Stirbt ein Partner oder kommen beide Partner gleichzeitig ums Leben, zum Beispiel durch einen Autounfall, zahlt der Anbieter einmal die versicherte Summe. Das kann ausreichen, wenn es nur um die Absicherung eines Kredits geht.
Allerdings hat diese Form der Risikolebensversicherung Nachteile: Nach einer Trennung kann sie nicht auf die beiden ehemaligen Partner verteilt werden. Falls ein Partner stirbt und die Versicherungssumme ausgezahlt wird, erlischt der Vertrag. Die Hinterbliebenen haben dann keinen weiteren Versicherungsschutz mehr. Außerdem ist ein gemeinsamer Vertrag nicht unbedingt günstiger. Deshalb sind zwei einzelne Verträge oft flexibler – Bezugsberechtigte, Laufzeiten oder Versicherungssummen können leichter angepasst werden.
Bei unverheirateten Paaren lässt sich über eine spezielle Konstruktion – sogenannte Über-Kreuz-Verträge – im Versicherungsfall Erbschaftsteuer vermeiden. Dabei ergänzen sich zwei Risikolebensversicherung miteinander – und verhindern, dass im Todesfall ein höherer Freibetrag bei der Erbschaftssteuer gilt.

Welche Alternativen gibt es zur Risikolebensversicherung?

Die Risikolebensversicherung ist nicht die einzige Versicherung, die ein Todesfallrisiko abdeckt. Aber sie ist die günstigste und flexibelste Form.

Eine kapitalbildende Lebensversicherung kann eine Alternative sein, ist aber sehr viel teurer und recht unflexibel. Auch als Sparprodukt ist sie heute nur begrenzt geeignet.

Sterbegeldversicherungen sind manchmal sinnvoll, wenn der Kunde sich erst im hohen Alter versichern will, um die Kosten der Beerdigung zu bezahlen. Ein Ersatz für die Risikolebensversicherung ist sie nicht.

Darlehen können auch über eine Restschuldversicherung versichert werden. Dabei fällt die Versicherungssumme mit der Restschuld des Kredits. Der Nachteil ist: Die Restschuldversicherung wird oft mit dem Kredit abgeschlossen. Deshalb werden die Beiträge oft mitfinanziert, was die Kreditsumme und die Zinslast erhöht.

Was bieten Zusatzleistungen und der erweiterte Versicherungsschutz?

Günstige Basis-Tarife bieten einen sicheren Schutz für Angehörige oder Partner. Doch unter Umständen kann es sinnvoll sein, weitere Zusatzleistungen zu vereinbaren. So springt der Zusatzschutz Krebs Plus nicht nur bei einer Krebserkrankung ein, sondern auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Aber es gibt noch andere zusätzliche Bausteine für eine individuelle Risikolebensversicherung. Eine erweiterte Nachversicherungsgarantie bietet die Möglichkeit, die Versicherungssumme zu erhöhen, ohne erneute die Gesundheit des Versicherten zu prüfen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Kind geboren wird oder Sie ein Kind adoptieren möchten. Aber auch viele andere Veränderungen in den Lebensumständen können eine Anpassung der Risikolebensversicherung nach sich ziehen.

Inflationsschutz und Todesfall-Leistung

Ein oft vereinbartes Zusatzelement ist die Dynamik der Versicherungssumme: Die sorgt dafür, dass die Versicherungssumme jedes Jahr steigt – und so der Wertverlust durch die Inflation ausgeglichen wird. Möglich ist auch die vorgezogene Todesfall-Leistung: Sie kann sinnvoll sein, wenn der Versicherte unheilbar und fortgeschritten erkrankt ist und bald stirbt. In dem Fall kann ein Teil der vereinbarten Versicherungssumme noch vor dem Todesfall ausgezahlt werden – beispielsweise um Krankenhauskosten oder Pflegeausgaben zu decken.

Zusatzschutz Krebs Plus

Mit zusätzlichen Elementen sichern Sie sich noch besser und individueller ab. Den Zusatzschutz Krebs Plus kann der Versicherte bei der EUROPA schon im Standard-Tarif hinzubuchen. Bei den Diagnosen Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall wird dann eine finanzielle Sofortleistung fällig. Sie beträgt zehn Prozent der Todesfall- Leistung – und maximal 30.000 €.

Gesundheitsprüfung – muss das sein?

Wie sieht es eigentlich mit dem Motorradfan oder der Springreiterin aus? Muss, wer gerne gefährlich im Urlaub unterwegs ist und das Abenteuer liebt, künftig kürzertreten oder sehr hohe Beiträge für eine Risikolebensversicherung entrichten?
Es ist tatsächlich so, neben Beruf, Alter, Laufzeit und Versicherungssumme bestimmen Ihr Lebensstil und Ihre Hobbys die Beitragshöhe. Raucher beispielsweise zahlen oft mehr als das Doppelte – das bedeutet umgekehrt: Wer mit dem Rauchen aufhört, der kann in einen günstigeren Tarif wechseln.
Aus dem Grund müssen wir vor Vertragsabschluss eine Risikoprüfung durchführen. Sie besteht aus der Gesundheitsprüfung – dabei stellen wir Ihnen Fragen zum Beispiel zu Ihrem Body-Mass-Index, zu Ihrem Beruf, Ihren ausgeübten Sportarten, Hobbys und Rauchverhalten sowie zur finanziellen Angemessenheit.

Untersuchung zum Wunschtermin

Dabei nehmen wir auf Ihren Zeitplan Rücksicht: Unter Umständen übernimmt eine medizinische Fachkraft vom Medical Home Service die Befragung oder Untersuchung – zu Ihrem Wunschtermin zu Hause oder am Arbeitsplatz. Mit der Gesundheitsprüfung stuft die EUROPA Ihr individuelles Risiko ganz individuell ein. Risikosportarten wie Tauchen, Bergsteigen, Kampfsport oder Fallschirmspringen können deshalb durchaus zu einem höheren Monatsbeitrag führen. Das leuchtet ja auch ein: Je riskanter der Lebensstil und das Risiko, desto höher sollte der Beitrag sein – denn nur so kann die EUROPA den passenden und fairen Tarif anbieten, der zu Ihrer individuellen Situation passt. Faire Verträge für faire Kunden – das ist im Sinne aller Versicherten.

Was tun im Todesfall?

Tritt der Todesfall des Versicherten ein, sollten die Angehörigen die Versicherung innerhalb von drei Tagen informieren. Um die Auszahlung der Versicherungssumme zu beantragen, benötigen die Angehörigen anschließend meist den originalen Versicherungsschein, den Totenschein und die Sterbeurkunde. Ein Erbschein kann dann notwendig sein, wenn die Versicherungssumme als Erbschaft beantragt werden soll.

Ausgezeichnete Bewertungen

Für ihren fairen Umgang ist die EUROPA übrigens ausgezeichnet worden: Mit dem Platz 1 beim „Deutschen Versicherungs-Award“ für den „Besten Risikoschutz Direkttarife“ (Focus Money, Test 16/2021) und als „Beste Risikolebensversicherung“ (Focus Money, Test 41/2020).